3 / Neue Standards für Edelmetalle

 

Das erste Faire Siegel für Gold

Fair gehandelte Produkte, wie beispielsweise Bananen, Tee oder Kunsthandwerk, erfahren seit Jahren eine wachsende Beliebtheit. Nach Angaben des Forum Fairer Handel konnte im Jahr 2010 eine Umsatzsteigerung von 28 % erzielt werden.

  • Ethical Gold
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Der Faire Handel wird von verschiedenen Organisationen und Unternehmen weltweit organisiert. Gemeinsames Ziel ist es, einen sozial gerechten internationalen Handel zu etablieren. Hierbei sollen benachteiligte ProduzentenInnen durch gezielten Konsum Unterstützung finden. Zu den zentralen Richtlinien gehören unter anderem faire Preise, sozialverträgliche Arbeitsbedingungen, langfristige Handelsbeziehungen, Versammlungsfreiheit, keine Diskriminierung, Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit sowie ökologische Standards.

Die ersten umfassenden Standards für Faires Gold aus dem Kleinbergbau wurden von Fairtrade International und der Alliance for Responsible Mining erarbeitet. Für das Fairtrade- und Fairmined-Gold bekommen die BergarbeiterInnen einen festen Mindestpreis von 95 % des Weltmarktpreises sowie eine zusätzliche Prämie von 10 bis 15 % mit der Gemeinschaftsprojekte finanziert werden. Die Einhaltung der Standards wird regelmäßig durch das unabhängige Kontrollsystem FLO Cert überprüft.

»Bisher wurden bereits zehn Bergbau Organisationen in Bolivien, Ecuador, Kolumbien und Peru zertifiziert.«
Transfair e.V.